Wie meine Filme in's Internet kommen:
- Sobald Schnitt, Vertonung usw. in der Schnittsoftware von Canopus abgeschlossen sind wird der fertige Film nicht nur zur Archivierung auf D8 aufgezeichnet, sondern zusätzlich auch noch als "REF-AVI" abgespeichert.
- Dann wird die Canopus Software beendet und Adobe Premiere gestartet.
- In Adobe Premiere wird:
Die Ref-AVI Datei "importiert" und in die Schnittliste eingefügt.
Dann wird ein Standbild daraus abgespeichert und mit einem Graphikprogramm
(z.B. Start -> Programme -> Zubehör -> Paint) vermessen um wieviel die jeweiligen Seiten beschnitten werden sollen. Dies ist notwendig weil das Ref-AVI noch Inhalte hat welche auf einem Fernseher nicht sichtbar sind, dies jedoch im Internet-Film wären. Beim Beschneiden ist auf Format- Treue zu achten, denn sonst wird das Bild gestreckt oder gestaucht.
Beispiel für eine solche Ablesung: 3 Pixel von oben, 21 Pixel von links, 768-753=15 Pixel von rechts, 576-559=17 Pixel von unten sind mindestens abzuschneiden. Daraus und dem Zielformat wird ausgerechnet wieviel wirklich abgeschnitten werden soll, damit das Verhältnis zwischen Breite und Höhe dem des Zielformates entspricht.
Im Schnittfenster in den "Video-Streifen" rechtsklicken und den Filter "Beschneiden&Skalieren" hinzufügen.
Jenen Filter auf die vorher ausgerechneten Werte einstellen. Gegebenenfalls muß dazu der Prozent- Modus gewählt werden.
Exportieren: Film:
* Dateinamen gemäß Format wählen
* Spezielle Funktionen [Deinterlace ein]
* Audio: 44kHz, 16Bit-Stereo, unkomprimiert, Blockgröße=1Frame
* Videoeinstellungen (Codec ausprobieren, keinen wählen der lediglich "Tausende Farben" oder weniger hat)
Zum Ausprobieren sollte man zunächst mit einem Kurzfilm spielen, der etwa 10Sekunden lang ist.
Ich exportiere nacheinander in den folgenden Auflösungen:
120x095x5fps, 176x144x12fps, 352x288x25fps.
Export- Dateityp: AVI, sowie bei 352x288x25fps zusätzlich MPG, über das bbMPG-Plugin.
Das bbMPG-Plugin steht bei mir auf 25fps, MPEG1, Audiolevel2.
- Bei MPEG ist die Prozedur an dieser Stelle abgeschlossen,
die AVI's gehen hingegen nicht so in's Netz sondern werden in das Real Format gewandelt und dabei auch gleich noch in der Bitrate beschnitten.
Preferences:
Video Filter: [inverse-Telecine], Deinterlace macht bei mir schon Adobe
VideoCodec [variable Bit Rate Encoding], andere Optionen nicht angewählt
120x096x05fps__28.rm = 28K Modem, Voice
120x096x05fps__37.rm = 56K Modem, Voice
120x096x05fps__50.rm = single ISDN, Voice, BG-Music
176x144x12fps_150.rm = Corporate LAN, Music
352x288x25fps_500.rm = 512DSL, stereo Music